Pfanzen zur Blauen Stunde im Botanischen Garten – Naturwandeln zur Earth Night

 Im Übergang von Licht zu Dunkel geht es hier um das bewusste Erleben der Stadtnatur im Wandel der Jahreszeiten und des Tageslichtes. In der Dämmerung finden wir noch wenig Kunstlicht, aber umso starten ganz zart die Nachtblüher und betören uns mit ihrem Geruch und locken die Nachtfalter.  Die Nachtkerzen öffnet in Zeitlupe ihre Kelche und lädt die Nachtkerzenschwärmer ein. Jede Pflanze & jedes Tier hat hier sein gewisses Zeitfenster. Gesteuert wird das natürlich: Vom Wechsel der natürlichen Beleuchtung. Das zeigt die empfindlichen Zusammenhänge zwischen Tageslicht bzw. Dunkelzeiten und der Natur und weist auf die Störungen dieser Abläufe durch Kunstlicht hin.  Wie stellt sich die Natur ein, wenn es dunkel wird? Wo startet jetzt das künstliche Licht aus der Stadt? Wie können wir selbst das Licht optimieren, um gut zu sehen und die Nacht, das Klima, den Schlaf und die Biodiversität zu schützen? Wir zeigen, wie man richtig beleuchtet…und wie besser nicht. Beim Naturwandeln bringen wir Naturwissen, Klimaaktionen & Achtsamkeit zusammen.

Zum Abschluss bekommt jeder Gast Nachtkerzesamen geschenkt, perfekt um karge Orte der Stadtnatur zu begrünen.

Sybille Fuchs, Umweltchemieingenieurin, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin,

Eine Veranstaltung des Projektes „Hell, wie die Nacht – vom artgerechten Umgang mit Kunstlicht“ Klimawerkstatt Frankfurt
*** 2. Platz Ideenwettbewerb Biodiversität BioFrankfurt***

Treffpunkt: Einlass Botanischer Garten Siesmayerstr.

Wichtig: bitte pünktlich sein- Einlass erfolgt nur zum Start der Führungen. Taschenlampe nicht vergessen- der Botanische Garten ist nicht beleuchtet!

U-Bahn: U6+7 Station Westend, Bus Linien M32 + M36: Haltestelle „Botanischer Garten“, Bus

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Im Anschluss um 21 Uhr findet die Führung

Lurche bei Nacht

Start: 21 Uhr

Führung mit Dr. Sebastian Lotzkat

Mehrere heimische Amphibienarten leben frei im Botanischen Garten. Von den laut quakenden Wasserfröschen mal abgesehen binden uns die meisten der hier ansässigen Lurche ihre Anwesenheit aber nicht gerade auf die Nase – schon gar nicht im grellen Tageslicht während der Öffnungszeiten. Deshalb gehen wir heute erst in der Abenddämmerung auf die Suche nach diesen lichtscheuen Gesellen und dürfen gespannt sein, wer sich wohl aufstöbern lässt.

https://biofrankfurt.de/projekte/biozahl/

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Fortsetzung folgt mit informativen und spannenden Vorträgen: Wir bieten Impulsvorträge für Ortsbeiräte an.
KONTAKT  licht@klimawerkstatt-frankfurt.de

Eine Veranstaltung des Projektes „Hell, wie die Nacht – vom artgerechten Umgang mit Kunstlicht“ – 2. Platz Ideenwettbewerb Biodiversität BioFrankfurt

Wir danken dem Netzwerks BioFrankfurt, dem Umweltdezernat, Botanischen Garten  sowie der Stiftungen der Polytechnischen Gesellschaft und der Frankfurter Sparkasse für Ihre freundliche Unterstützung

 

 

Klimawerkstatt Frankfurt, BioFrankfurt, Botanischer Garten

Klimagärtnern im urbanen Hinterhof: HinterhofHimbeeren & FassadenWein

Feigen. Reben. Himbeeren wachsen gut in unseren urbanen Hinterhöfen,  bringen Schatten  und halten auch einen trockenen Sommer gut aus. Auf dem Dach haben wir einen Dachgarten angelegt auf dem im Frühling Schnittlauch und im Sommer Ginster und Salbei blühen. Dies freut uns und die Bienen. Unsere kleine Stadtoase war vor 15 Jahren noch ein Betonhinterhof, wie viele andere. Jetzt ist es schon fast ein Waldgarten: Schattig und ertragreich. Zweimal im Jahr öffnen wir unsere Pforte und führen euch gerne durch unseren privaten Garten. 

Im Rundgang geben wir unsere praktische Erfahrungen, wie mit den sich veränderten  Bedingungen umgegangen werden kann. Auch machen wir deutlich, welchen Wert öffentliche und andere Gärten für die Stadt (nicht nur) im Klimawandel haben.

Wie hat sich das Klima bereits verändert und mit welchen Veränderungen müssen rechnen? Welche Auswirkungen hat das auf Gärten? Wie kann ich klima(wandel)bewusst gärtnern bzw. meinen Garten anlegen? Was für den Boden zu beachten?

Sybille Fuchs, Stadtgärtnerin
Jan Jacob Hofmann, Architekt & Energieberater

Treffpunkt Ginnheimer Kirchplatz
*** kostenlos ***

Anmeldung bis 19.9.2026
Anmeldung an mail@klimawerkstatt-frankfurt.de

Eine Veranstaltung im Rahmen des Foodtura Festivals  –
alle Veranstaltungen unter
https://foodtura-festival.de/programm/?days=2026-09-19

Flohmarkt & gemeinsamen Essen * Zu Gast im Gärtchen No 3 *

Flohmarkt
auf dem Ginnheimer Kirchplatz 
wir laden  Euch herzlich ein
Bitte bringt einen eigenen Verkaufstisch/ Kleiderstange mit. 

Ab 15 Uhr möchten wir dann gerne gemeinsam auf dem Platz mit allen essen. Bringt hierfür bitte  etwas Selbstgemachtes für das Buffet sowie einen Teller, Besteck und ein Trinkgefäß mit. Wasser und Apfelsaftschorle gibt es vor Ort gegen eine kleine Spende.


Bitte schickt Eure Anmeldungen für einen Verkaufstisch bitte bis zum 1.  September 2026 an: 

kirchplatzgaertchen@posteo.de

Wir freuen uns!
Das Team vom Kirchplatzgärtchen e.V.
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Auftakt Earth Night mit Sternengeschichten Spaziergang 19:30

Auftaktveranstaltung zur EarthNight am 11.September 2026
(https://www.earth-night.info)


Ort: Grüneburgpark, Bereich nähe Ecke Siesmayerstraße/Grüneburgweg

Um auf die Earth Night aufmerksam zu machen und für den Wert der Nacht zu sensibilisieren laden die Klimawerkstatt Frankfurt, das Umweltamt und BioFrankfurt gemeinsam zu einem Aktionsabend rund um die Bedeutung der Dunkelheit ein.

Am Mittwoch, 9. September 2026 im Grüneburgpark

Bereits ab 17 Uhr informiert die Klimawerkstatt Frankfurt an einem Aktionsstand über Lichtverschmutzung und ihre Auswirkungen. Besucher können bei einem Quiz ihr Wissen über die Nacht testen und Nachtkerzensamen mitnehmen. Eine Ausstellung zeigt, welche Folgen künstliches Licht für die biologische Vielfalt haben kann.

Um 19.30 Uhr begrüßt Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez die Anwesenden. Anschließend stellt Dr. Christiane Frosch von BioFrankfurt die Biozahl 2026 vor.

Ab 20 Uhr lädt Sabine Frank, Initiatorin des Sternenparks Rhön, zu einem besonderen Sternengeschichten-Spaziergang ein. Auf dem Weg durch den Grüneburgpark verbindet sie Astronomie, Mythologie und die Bedeutung der natürlichen Dunkelheit.
 
Treffpunkt:
Aktionsstand Ecke Siesmayerstraße/Grüneburgweg Grüneburgpark.
Anfahrt:
U-Bahn: U6+7 Station Westend, Bus Linien M32 + M36: Haltestelle „Botanischer Garten“, Bus Linie 75: Haltestelle „Siesmayerstraße“
 
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist für Bürger:innen nicht erforderlich.

20:00 Uhr:
Astronomischer Sternengeschichten-Spaziergang mit Sabine Frank (Initiatorin des Sternenparks Rhön) in der Abenddämmerung im Grüneburgpark.

Himmelsbilder – Astronomie in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Poesie– unter diesem Motto führt uns im magischen Abendlicht unser Sternengeschichten – Spaziergang durch den Grüneburgpark bei Nacht.

Wir starten mit einer kurzen Einführung, warum die natürliche Dunkelheit wertvoll für Mensch und Tier ist und was zu ihrem Schutz getan werden kann. Nächtliches Kunstlicht beeinträchtigt nicht nur die Sternensicht, sondern stört auch wichtige Rhythmen in der Natur.

Weiter geht es mit astronomischen Geschichten. Gespickt mit viel Humor, führen uns die Geschichten aus Wissenschaft und Mythologie durch das Leitthema Jahreszeiten und erklären, wie das himmelsmechanische Verständnis zum Lauf der Gestirne einen der schönsten Kalender der Menschheitsgeschichte ermöglichte.

Wir erfahren von einer besonderen Sternenkarte, die seinerzeit europaweit für Aufmerksamkeit sorgte. Dabei wird auch das Bilderbuch Sternenhimmel geöffnet und eine jahrtausendalte Legende erzählt. Geschichten von besonderen Erfindungen im Zusammenhang mit dem Lauf der Gestirne runden die Führungen ab. Fast – denn am Ende wartet noch eine Überraschung auf die Teilnehmenden, die uns zeigt, wie sich wissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse immer wieder in der Kunst – und sogar im Pop – niederschlagen.

Sollte es klar sein, werden im Laufe der Führung im Straßenastronomie-Style die sichtbaren Sterne am Himmel erklärt. Schlechtes Wetter gibt es nicht – die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Von und mit Sabine Frank: Initatorin des Sternparks Rhön, Nachtschutzbeaufragte des Ldkr. Fulda.

Treffpunkt:
Aktionsstand Ecke Siesmayerstraße/Grüneburgweg.
Bitte pünktlich sein, wir bleiben nicht lange am Treffpunkt
U-Bahn:
U6+7 Station Westend, Bus Linien M32 + M36: Haltestelle „Botanischer Garten“, Bus

Eine Veranstaltung des Projektes „Hell, wie die Nacht – vom artgerechten Umgang mit Kunstlicht“ – 2. Platz Ideenwettbewerb Biodiversität BioFrankfurt

Anmeldung: nicht erforderlich

Gastvortrag Senckenberg: Hell, wie Nacht – Vom artengerechten Umgang mit Kunstlicht

Licht macht Städte lebendig und attraktiv, die Menschen fühlen sich damit sicherer. Doch wo die Nacht zum Tag wird, hat das Folgen – für Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen. Künstliches Licht verändert natürliche Tag-Nacht-Rhythmen, stört Orientierung und Verhalten vieler Arten und lässt den Sternenhimmel aus unseren Städten zunehmend verschwinden.

Wie viel Licht braucht eine lebenswerte Stadt? Wo ist Beleuchtung unverzichtbar – und wo wird sie zum Problem? Wie können Architektur, Stadtplanung und Lichtgestaltung Sicherheit und Aufenthaltsqualität mit den Bedürfnissen von Mensch und Natur in Einklang bringen? Wie sieht ein sinnvoller und verantwortungsvoller Umgang mit Kunstlicht aus?

Der Themenabend beleuchtet das Spannungsfeld zwischen urbaner Beleuchtung und Dunkelheit aus unterschiedlichen Perspektiven. Expertinnen und Experten aus Architektur, Lichtplanung und Biologie diskutieren, welche Auswirkungen Lichtverschmutzung auf Ökosysteme und unsere Gesundheit hat und wie ein intelligenter, naturgerechter Umgang mit Kunstlicht gelingen kann. Denn die Dunkelheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Licht – sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil artenreicher und zukunftsfähiger Städte und somit ein zu schützendes Gut.

Dr. Annette Krop-Benesch, Biologin, Dozentin und Autorin zum Thema Schutz der Nacht. Beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Wirkung von natürlichem und künstlichem Licht auf die biologischen Rhythmen von Mensch und Tier. Mehrjährige eigene Forschungsarbeit und Beratungstätigkeit. Vortrag über die Auswirkungen auf Natur und menschliche Gesundheit.

Sabine Frank, Kulturwissenschaftlerin, Initiatorin des Sternenparks Biospärenreservat Rhön und Nachtschutzbeauftragte des Ldkr. Fulda. Thema: „Wege zum Schutz der Nacht“ Vortrag über den Wert der Nacht in Siedlungen und angrenzender Natur mit Handlungsbeispielen für eine intelligentere Lichtnutzung.

Dipl. Ing. Jan Jacob Hofmann, Gründungsmitglied Hessisches Netzwerk gegen Lichtverschmutzung, Mitarbeiter der Klimawerkstatt Frankfurt, Architekt und Energieberater. Preisträger des Wettbewerbs Biodiversität des Netzwerkes BioFrankfurt. Vortrag zu den Ursachen, Grundlagen und Rahmenbedingungen guter und schlechter Beleuchtungslösungen mit Praxisbeispielen aus dem Stadtgebiet Frankfurt am Main.

Für Mitglieder der Architektenkammer Hessen wird dieser Themenabend bei Präsenzteilnahme mit 2 Fortbildungspunkten anerkannt.

Vortragsprogramm: museumfrankfurt.senckenberg.de 

Zeit: 2. September 2026, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Grüner Hörsaal, Robert-Mayer-Straße 2, Frankfurt am Main

Eine Online-Teilnahme ist zudem via Zoom möglich:
Teilnahmelink: 
https://senckenberg-de.zoom-x.de/j/61951365165?pwd=OWE3bzhlNUJIQ2lQRkY5ZURqcnlFdz09
Meeting-ID: 619 5136 5165
Kenncode: 008950

Eine Veranstaltung des Projektes „Hell, wie die Nacht – vom artgerechten Umgang mit Kunstlicht“ – 2. Platz Ideenwettbewerb Biodiversität BioFrankfurt

Naturwandeln & Stadtlicht zur Blauen Stunde

Die Blaue Stunde im GrünGürtel erfahren – im Übergang von Licht zu Dunkel geht es bei dieser Veranstaltung um das bewusste Erleben der Stadtnatur im Wandel der Jahreszeiten und des Klimas. Wie wirkt sich künstliches Licht auf die Stadtnatur aus – und wie können wir selbst das Licht optimieren, um gut zu sehen und die Nacht, das Klima, unseren Schlaf und die Biodiversität zu schützen? In der Dämmerung finden wir noch wenig Kunstlicht, aber dafür umso mehr Vogelstimmen im nahegelegenen Ginnheimer Wäldchen: Singdrosseln, Rotkehlchen, Amseln und, zu dieser Zeit bestimmt auch bezaubernde Nachtigallen. Alle habe ihren besonderen Gesang in gewissen Zeitfenstern, die aufeinander abfolgen. Gesteuert wird das natürlich: Vom Wechsel der natürlichen Beleuchtung. Das gibt uns dann die Möglichkeit, die empfindlichen Zusammenhänge zwischen Tageslicht bzw. Dunkelzeiten und der Natur darzustellen und auf die Störungen dieser Abläufe durch Kunstlicht hinzuweisen. Gegen 21:45 werden wir dann genügend grell-leuchtende Beispiele in der Umgebung haben, so dass wir zeigen können, wie man richtig beleuchtet…und wie besser nicht. Ende der Führung und Raum für Fragen und Diskussion um 22:00 Uhr. Bei Naturwandeln bringen wir Naturwissen, Klimaaktionen & Achtsamkeit zusammen.

Mit Jan Jacob Hofmann, Gründungsmitglied Hessisches Netzwerk gegen Lichtverschmutzung und Energieberater & Sybille Fuchs, Umweltchemieingenieurin und zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin.
Eine Veranstaltung des Projektes „Hell, wie die Nacht – vom artgerechten Umgang mit Kunstlicht“ – 2. Platz Ideenwettbewerb Biodiversität BioFrankfurt

Eine Veranstaltung der Klimawerkstatt Frankfurt im Rahmen Naturerlebniswoche „Biologische Vielfalt erleben!“

Anmeldung: nicht erforderlich
Treffpunkt: Volkspark Niddatal; am Fuß der Treppe zur U-Bahn-Station „Ginnheim/Niddapark“, 60431 Frankfurt am Main
Anfahrt: U1 oder U9 bis U-Bahn-Station „Ginnheim/Niddapark“, dann die Treppe runter. Alternativ: S6 bis S-Bahn-Station „Frankfurt-Ginnheim Bahnhof“, dann über die Überführung Richtung U-Bahn-Station.

Hinweis: Bitte pünktlich sein – wir bleiben nicht lange am Treffpunkt!
Weitere Informationen zur BioFrankfurt Aktionswoche